Auslöser einer Lungenembolie ist meist ein Thrombus in den tiefen Bein- oder Beckenvenen.

Was passiert, wenn eine Thrombose nicht bemerkt und behandelt wird?

Wenn eine Thrombose nicht erkannt wird, kann sich das Blutgerinnsel von der Gefäßwand lösen und über das Herz in die Lunge verschleppt werden. Eine Lungenembolie ist lebensbedrohlich und muss deshalb unbedingt verhindert bzw. so schnell wie möglich behandelt werden. Typische Symptome sind Atemnot und Schmerzen in der Brust.

Eine weitere Komplikation einer nicht behandelten Thrombose stellt das postthrombotische Syndrom dar. Wenn die Venenklappen, die eigentlich den Blutstrom regulieren, durch entzündliche Prozesse und Narbenbildung nicht mehr richtig funktionieren, kann es zu einem chronischen Blutstau kommen. Dieser kann die Gefäße dauerhaft schädigen und zu einer Unterversorgung des umgebenen Gewebes führen. Ein postthrombotisches Syndrom äußert sich durch Spannungsschmerzen, Ödeme, Bewegungseinschränkungen bis hin zu Wundheilungsstörungen.

Lungenembolie? Jetzt muss es schnell gehen!

Bei einer akuten Lungenembolie kommt es auf jede Sekunde an. Es ist daher ratsam, sofort den Notarzt anzurufen und mit dem Rettungswagen in die Notaufnahme zu fahren. So wird sichergestellt, dass vor Ort die richtigen Tests durchgeführt und die ersten Maßnahmen ergriffen werden. Bestätigt sich der Verdacht, erfolgt in der Regel eine Behandlung mit Sauerstoff, Schmerzmitteln, Gerinnungshemmern und in einigen Fällen mit bestimmten Medikamenten, die den Blutpfropf auflösen.

+++ Kurz und knapp +++
  • Plötzliche Atemnot kann auf eine Lungenembolie hinweisen.
  • Das postthrombotische Syndrom kann die Folge einer tiefen Beinvenenthrombose sein.

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